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Interesse: DSL

Aus Anlass der 2. öffentlichen Sitzung des Bau-, Finanz- und Wirtschafts-Ausschusses der Gemeinde DALDORF am 01.10.08, möchte Thorsten Keuth als Vorsitzender die Tagesordnungpunkte (TOP) transparenter machen:

TOP 6 Breitbandversorgung – Präsentation und anschließende Erörterung des DSL Angebots der Deutschen Telekom AG – Abwägung von verschiedenen anderen Technologien und Anbietern – Erörterung von Subventionsmöglichkeiten, der Finanzierung und von
Umsetzungsmöglichkeiten der Installation in Teil-Eigenleistung

Gleich am Morgen nach der Kommunalwahl habe ich die Deutsche Telekom angerufen und nach mehreren Tagen und weiteren Telefonaten ein DSL Angebot erbeten. Nun ist es präsentationsfähig. Die Trasse könnte von Trappenkamp durch den Erlebniswald über Hoken zum Hauptverteiler in der Ricklinger Strasse und von dort zu den zwei Nebenverteilern in der Bornhöveder Landstrasse und in der Dorfstrasse führen.

Der Anschluß der Verteiler würde über neue Glasfaserleitungen geschehen, ab dort würden die bisherigen Kupferleitungen genutzt. Bisherige Telefonnummern bleiben bestehen. Bis zum Übergang Erlebniswald/ Hoken liegt schon ein Leerrohr ab Trappenkamp, in die das Glasfaserkabel „eingeblasen“ würde.

Es gibt zwei Vorschläge der weiteren Verlegung:
1. Hochleitung an Masten
2. Im Leerrohr, das jedoch noch verlegt werden müsste.

Die Deckungslücke in der Kalkulation der DTAG liegt für Version 1 bei rund 83.000 EUR und für Version 2 bei rund 136.000 EUR.

Die Deckungslücke ist die Differenz zwischen der Kalkulation für die Gemeinde und der Kalkulation in einem Ballungszentrum mit gleichvielen Anschlüssen.

Auf diese Deckungslücke hin könnte die Gemeinde DALDORF einen Antrag auf Fördermittel in Höhe von maximal 60% stellen, da die Deutsche Telekom ein Vollanbieter ist, der auch Ballungszentren bedient. Allerdings besteht bei so einem Investitionsumfang EU Ausschreibungspflicht, deren Verfahren teuer und langwierig ist sowie technologie- und anbieterneutral durchzuführen ist und deshalb vom Ausgang her nicht gut berechenbar.

Ein Teil der Investition könnte aber durch Eigenleistungen gedeckt werden. Hierzu müssten sich dann entweder – genügend freiwillige Einwohner finden, die die Masten / das Leerrohr installieren – oder die Arbeiten könnten von Gemeindearbeitern oder einem lokalen Unternehmen ausgeführt werden.

UND: Je mehr feste Kunden die DTAG bekommt, desto geringer wird die Deckungslücke und um so möglicher die Realisierung. Bei rund 130 wäre sogar eine 0 Deckungslücke denkbar, wenn die Gemeinde den Tiefbau selbst übernimmt Natürlich sind auch Abwegungen zu anderen DSL Anbietern und anderen Technologien wie SATDSL, DSL via Richtfunk, UMTS u. ä. nötig, aber mit diesem ersten realen Angebot scheint DSL für DALDORF bezahlbar und in greifbare sowie nahe Zukunft gerückt.


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